Der Reinhaltungsverband Oberes Kremstal wurde 1976 zur wirtschaftlichen Reinigung der anfallenden Abwässer gegründet. 

Zu den Mitgliedsgemeinden gehörten die Gemeinden Inzersdorf, Kirchdorf, Micheldorf, Nußbach, Schlierbach und Wartberg.

Nach einer Bauzeit von rund vier Jahren wurde am 06. Juni 1989 die vollbiologische Kläranlage des Reinhaltungsverbandes Oberes Kremstal bei einer Kapazität von 45.000 Einwohnergleichwerten in Betrieb genommen. Dadurch war die ordnungsgemäße Entsorgung der Abwässer für alle Mitgliedsgemeinden des RHV Oberes Kremstal gegeben.
Zu diesem Zeitpunkt sprach man von einer der modernsten Anlagen Österreichs.

Seit 1999 leiten auch die Gemeinde Klaus und seit 2004 die Gemeinde Oberschlierbach ihre Abwässer in die Verbandssammler des Reinhaltungsverbandes Oberes Kremstal ein. Seit 2014 sind die beiden Gemeinden Mitglieder des Reinhaltungsverbandes Oberes Kremstal.

Seit dem Jahr 2000 arbeitet der Verband in intensiver Zusammenarbeit mit den Mitgliedsgemeinden am Leitungskataster, der eingebettet in den Naturstand eine umfassende grafische Information über die Infrastruktur (Kanal, Wasser, Straßenbeleuchtung, Stromversorgung, Telefonkabel) einer Gemeinde darstellt.